Lehrbuch erschienen: Soziologie der Behinderung

Fast vier Jahre haben meine Kolleg*innen Jana York, Jan Jochmaring, Helmut Stange und ich an diesem Lehrbuch geschrieben; nun ist es erschienen: Die Einführung in die Soziologie der Behinderung.

Cover des Buches

Es nimmt Lesende mit auf eine Reise durch die Soziologie der Behinderung. Dazu werden u. a. mikrosoziologische (rollen-, handlungs-, interaktions-, gruppen- und sozialisationstheoretische) sowie makrosoziologische (sozialstrukturelle, systemtheoretische und modernisierungstheoretische) Perspektiven vorgestellt. Aus der jeweiligen Perspektive diskutieren wir ausgewählte Aspekte von Behinderung. Über 40 konkrete Beispiele übertragen soziologische Theorie auf Praxisfelder und geben Denkanstöße. Das Lehrbuch leistet einen Beitrag dazu, Behinderung und gesellschaftliche Mechanismen, die Exklusion und Teilhabe bedingen, erzeugen, verstetigen, verändern und beenden, besser zu verstehen.

Zur Verlagsseite: https://shop.kohlhammer.de/soziologie-der-behinderung-45873.html#147=19

Inhaltsverzeichnis: https://shop.kohlhammer.de/documents/product/download/product/31429/type/contents/

Leseprobe: https://shop.kohlhammer.de/documents/product/download/product/31429/type/sample/

Neuer Aufsatz: „einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber“ (EAA) und ihre Vernetzung

Seit 2022 gibt es in Deutschland die „einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber“ (EAA) (§185a SGB IX). Ihr Auftrag: Beratung von Arbeitgebenden zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Es ist noch zu früh, um über Erfolg oder Wirkung dieses neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments zu sprechen. Aber es ist der richtig Zeitpunkt, zu beobachten, wie sich diese Innovation verbreitet. Wie vernetzen sich die EAA mit anderen Akteur*innen? Auf wen treffen sie? Gemeinsam mit den Kolleg*innen Jana York, Sarah Lamb, Sarah Schulze, Jan Jochmaring und Tobias Kuhn von der #TUDortmund durfte ich im Auftrag des #LVR dieser Frage nachgehen. Unsere Ergebnisse gibt es bei Frontiers in Rehabilitation Science als Open Access:

https://www.frontiersin.org/journals/rehabilitation-sciences/articles/10.3389/fresc.2025.1659687/full

Citizen Science in der Schule

Bürger*innenwissenschaften sind ein wichtiges Instrument, um Gesellschaft und Wissenschaft enger miteinander zu verzahnen. Bürger*innen wissen sehr gut, welche Fragen Gesellschaft an Wissenschaft hat und können eine wichtige Rolle in der Wissensproduktion und -verbreitung einnehmen. Umso wichtiger, dass Citizen Science bereits in der Schule gelehrt wird. Eine neue Broschüre für Schulen führt in das Thema ein. Mit dabei: Ergebnisse aus unserem Projekt „IncluScience„:
https://doi.org/10.5281/zenodo.15680908

KI für Teilhabe

„Sprechen Sie 12 Minuten über KI und deren Einfluss auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ – darum hatten mich die Landschaftsverbände LVR und LWL gebeten.

12 Minuten? Schaffe ich! 😉

…auch mal provozieren…!

Die „Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete“ hat mich gefragt, ob ich mal einen provokanten Text zum Thema KI und Bildung verfassen könnte? Kann ich! 🙂

In meinem eher launig geschriebenen Essay geht es um Ego-Shooter, meine Erfahrungen als Gamer und was das alles mit KI und lebenslangem Lernen zu tun hat. Mehr unter:

Pelka, Bastian (2025): 62 zu 1. Oder: Warum ich für verpflichtende Weiterbildung zur Digitalisierung bin. In: Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete. 2/2025: 77-81

„Behinderung und Beruf“ berichtet über Netzwerkarbeit der Fachberater*innen in den einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)

Beim Netzwerktreffen der Fachberater*innen in den einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) haben wir erste Ergebnisse unserer Netzwerkanalysen vorgestellt. Das Magazin „Behinderung und Beruf“ berichtet:

https://www.bih.de/integrationsaemter/zb-magazin/ausgabe-04-2024/netzwerktreffen-der-eaa-beraterinnen-und-berater

Radio-Interview: Was ist digitale Teilhabe?

Radio Inklusiv – Radio für und mit Menschen mit und ohne Behinderung – berichtet über den Fachtag des „Forums Inklusion lebendig“ am 10. November bei der Tagung „Chancen und Barrieren der Digitalisierung in der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit“ in Bonn. Im Interview mit Radio Inklusiv darf ich mein Konzept digitaler Inklusion erklären: https://inklusion-lebendig-machen.de/forum-inklusion-lebendig-machen-bei-radio-inklusiv/

Im Interview geht es um Inklusion, digitale Teilhabe und digitale Medien in der Pädagogik. Ich finde: Digitale Medien entfernen uns nicht von Zielgruppen, sie stellen Nähe her – wenn sie pädagogisch gut eingesetzt werden. Dazu müssen Pädagog*innen ihre pädagogischen Instrumente aber in die digitale Welt transportieren. Es geht im Interview um pädagogische Modelle, niedrigschwellige Orte, neue Geschäftsmodelle für Träger von Kinder- und Jugendhilfe sowie die Innovation von Teilhabe.