Unglaublich! Unser Projekt „Arbeiten, wie ich es will!“ wurde mit dem exzellent-Preis im Rahmen der „You Can!“ Messe ausgezeichnet.



Vor über 1.000 Gästen in den Leipziger Messehallen begründete die Laudatorin Dr. Irmgard Plößl die Entscheidung der Jury: „Mit dem partizipativen Ansatz des Projektes wurden Menschen mit Behinderungen von Anfang an eingebunden. So trägt das Projekt dazu bei, die Chancen Künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderungen nutzbar zu machen. Zugleich schafft das Projekt eine große Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt und ist auf andere Einrichtungen übertragbar. Besonders ausschlaggebend für die Auszeichnung waren die starke Personenzentrierung sowie die Förderung von Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit“.
Mit den „exzellent“-Preisen zeichnet die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) jährlich Projekte aus, die Teilhabe an Bildung und Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen in innovativer Weise ermöglichen und voranbringen. Im Projekt „Arbeiten, wie ich es will“, gefördert mit Mitteln des Ausgleichsfonds Schwerbehindertenabgabe, wird ein KI-gestütztes Tool zur eigenständigen beruflichen Orientierung von Menschen mit Behinderungen erstellt. Das Ziel ist, dass sich die Nutzenden selber über eigenen Stärken, den Arbeitsmarkt sowie berufliche Möglichkeiten und Anforderungen informieren können. Das technische Tool ist in einen sozialen Nutzungskontext eingebunden, den Fachkräfte, Unternehmen oder Angehörige nutzen können, um die Verwendung des Tools durch Menschen mit Behinderungen zu fördern.
Das Projekt wird durch das Franz-Sales-Haus (Essen) geleitet und in Kooperation mit der Münster School of Design, dem Fraunhofer FIT und der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund umgesetzt. Besonders gefreut hat uns die Anerkennung durch zahlreiche Praktiker*innen, Betroffenenvertretenden sowie die anwesende Politik: Staatssekretärin Leonie Gebers (BMAS) sowie die sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, gratulierten.