Neuer Beitrag beleuchtet die Rolle von eFacilitatoren für digitale Inklusion

Digital exclusion is an increasingly pressing challenge of the knowledge society. Telecentres accept the challenge by providing internet access and raising the competences of the digitally excluded in local communities. This paper reflects the role of e-facilitators, the persons who work in telecentres, and the diverse set of qualifications they need in order to do their job well. For this group, which is rapidly growing in number, a curriculum has been developed, tested and made available for free. Finally, opportunities to integrate education for mediating digital skills in existing professional profiles are being discussed.

Reference: Christoph Kaletka, Bastian Pelka, Gerhard Seiler, Nenja Wolbers (2015): A Pilot for a new Professional Profile: “e-facilitator” for Digital Inclusion – Closing the Gap in Professional Education for Digital Competences. In: Michael Gessler & Larissa Freund (Eds.): Crossing Boundaries in Vocational Education and Training: Innovative Concepts for the 21st Century. Conference Proceedings: 173-181.

Download: http://vetnetsite.org/2015/10/31/conference-proceeding/

DOI 10.13140RG.2.1.2120.3928

Beitrag auf Lehrerkonferenz in Liverpool

Stuart Mitchell (Birgmingham University) hat einen mit mir verfassten Beitrag aus dem Projekt „Learn to teach by social web“ („L2T“) einem Fachpublikum vorgestellt. Bei der Konferenz “Teacher Education for Equity and Sustainability” am 7. Juli diskutierte Mitchell in Liverpool unseren Aufsatz  “Mind the (digital) gap! Exploiting the educational potential that social media offers teachers in bridging their learners’ skills and knowledge in creating a just and sustainable world.” Der Beitrag wird im Herbst in den Conference Proceedings veröffentlicht. Zur Konferenzseite.

Preis „Mobil ins Netz!“

Zusammen mit meinen Studierenden des „Projektstudiums“ der Rehabilitationspädagogik habe ich den Preis „Mobil ins Netz!“ von Telefonica Deutschland und der Stiftung digitale Chancen verliehen bekommen.

Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren

Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren

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Der Preis zeichnet den Einsatz von Tablets in der Vermittlung von Medienkompetenz an Senioren aus und wurde im Rahmen eines Festaktes in Berlin von Brigitte Zypris (früher: Bundesministerin Justiz, heute: parlm- Staatssekretärin BMI) überreicht. Und dann war noch die Queen in Berlin, aber die hat eine Teilnahme zeitlich nicht einrichten können… 😉

Zwei Publikationen fassen Ansätze zur eInclusion zusammen

Seit 2010 beschäftige ich mich mit dem Thema „eInclusion“ – also der Frage, wie alle Menschen Teilhabe an digitalen Medien haben können. Dazu habe ich an der Sozialforschungsstelle – zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dortmund – an sechs Projekten mitgearbeitet, mit I-LINC läuft nun aktuell ein großes H2020-Projekt zu diesem Thema. Nun haben wir erstmals Ergebnisse dieser Projekte in zwei Publikationen zusammen gefasst:

  1. Das “Position paper on providing digital skills for an inclusive Europe: the case of telecentres and their e-Facilitators” richtet sich an policy maker und schlägt zehn Handlungsfelder für ein digital inklusiveres Europa vor. Mit dabei: Der Vorschlag, Interneterfahrungsorte zu regionalen Zentren für digitale soziale Innovation auszubauen. http://www.telecentre-europe.org/wp-content/uploads/2014/12/TETUDO_eFacilitators_FINAL_PDF.pdf
  2. Die „Guidelines for Telecentres on the Professional Recognition and Development of e-Facilitators” richten sich an Praktiker/innen in Internet-Erfahrungsorten und beschreiben, wie sich diese Orte weiter professionalisieren können. Auch hier dabei: Die Rolle von eFacilitators – deutsch: medienpädagogische Fachkräfte – bei der Entstehung und Förderung von sozialen Innovationen. http://www.telecentre-europe.org/wp-content/uploads/2015/03/eFacilitator-Guidelines.pdf

neuer Aufsatz: „Moderator/in digitale Inklusion“

In vielen europäischen Regionen haben sich „Interneterfahrungsorte“ – also öffentliche Orte, an denen freier Zugang zu digitalen Medien und Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen – zu wichtigen Promotoren von Erwachsenenbildung und digitaler Inklusion entwickelt. Eine zentrale Herausforderung für solche Interneterfahrungsorte liegt in der Qualifizierung ihres Personals, der Moderatorinnen und Moderatoren für digitale Inklusion. In einem neuen Aufsatz habe ich zusammen mit den Kollegen/in  Nenja Wolbers, Christoph Kaletka und Gerhard Seiler aufgeschrieben, welche Qualifikationen nötig sind und wo sie erworben werden können:

https://www.die-bonn.de/weiterbildung/literaturrecherche/details.aspx?id=31238

Vortrag im „Future Classroom Lab“ des „European Schoolnet“

Heute habe ich einen Vortrag im „Future Classroom Lab“ des „European Schoolnet“ in Brüssel gehalten. Spektakulär war der Raum: Es ist eine Art Zeitmaschine in die Zukunft des Schulunterrichts. Auf der Fläche eines „normalen“ Klassenzimmers hat European Schoolnet alle digitalen Gadgets versammelt, die einen zukünftigen Klassenraum interaktiv machen sollen. Zudem sind Mobiliar und Einrichtung darauf ausgelegt, Gruppenarbeit und Lernen mit unterschiedlichen Materialien zu unterstützen. Sehr viel Lego Mindstorm!

Bemerkenswert: Einige Zukunftsvisionen sind bereits überholt. So präsentierte man uns eine Art kindgerechte Blackberries, mit denen die Kinder auf ein Smartboard posten können. Die Lehrkraft arbeitet dann an dieser digitalen Tafel mit den Inputs der Kinder weiter. Aber: Mittlerweile können das die Smartphones und Tablets; dieses proprietäre System mit speziellen Eingabegeräten braucht es nicht mehr.

Mehr zur Veranstaltung: http://www.learn2teach.eu/de/l2t-conference-in-brussels/

Mehr zum „Future Classroom Lab“: http://fcl.eun.org/